Bilder der ersten Fische
Vor ein paar Tagen kamen die ersten Fische.
Werde den kompletten Besatz nach und nach beschreiben.
8 Andamanen-Demoisellen -
Pomacentrus alleni
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Wie alle Demoisellen ist dies ein Schwarmfisch, der aber relativ leicht zu halten ist.
Sie sind den ganzen Tag am schwimmen, aber nicht wirklich in Schwarm-Formation.
Unsere sind im Moment zwischen 4 und 5 cm. Das Lustige an diesem Fisch ist das Licht an-aus ;) Wenn die Fische ins Dunkle schwimmen, also in Höhlen bzw unter überhänge, sind sie auf einmal braun/grau! Kaum schwimmen sie wieder ins Helle, schwups sind sie wieder blau!
Nachsetzen von weiteren Fischen bei dieser Art kann schwierig sein, oft werden die Nachzügler gemobbt, bis sie sterben. Daher werden wir bei dieser Schwarmgößre bleiben.
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4 Paletten-Doktoren -
Paracanthurus hepatus
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Diese Herrschaften sind bekannt dafür, wie fast alle Doktoren, dass sie anfällig sind für die Pünktchen-Krankheit. Auch unsere haben das nach dem Einsetzen bekommen, aber dank unserer Putzerfische hat es sich in Grenzen gehalten. Nun könnte jeder sagen, ja aber die Fische werden doch viel zu groß für diese Aquarium-Größe - Hierzu sei gesagt, wenn die Fische zu groß werden, werden sie als Gruppe an ein wesentlich größeres Becken abgegeben.
Auch hier gilt oft, dass nachgesetzte Fische nicht in der Gruppe akzeptiert werden, deswegen gleich 4 Stück. Im Moment sind sie ca. auch so 4 cm. Bei der Handhabung der Fische sollte man aufpassen, sie haben am Schwanz ein Skalpell, woher ja auch der Name "Doktor-Fisch" stammt. Sie sind neben den Demoisellen am meisten im Becken aktiv und zu sehen. Wenn das Licht ausgeht, suchen sie sich ihren Schlafplatz, was richtig niedlich sein kann, wenn man die Fische in/unter Korallen/Steinen und alle möglichen Ritzen gequetscht findet.
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1 Algen-Blenny -
Salarias fasciatus
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Das Kerlchen ist wirklich ein Unikum und echt lustig anzuschauen. Dazu noch recht einfach zu halten, weil wer hat keine Algen im Becken?? Allerdings ist er wohl recht unverträglich mit seiner eigenen Art und Artverwandten, deshalb ein Einzelfisch. Er ist nach der Eingewöhnung überhaupt nicht scheu, sitzt oft irgendwo auf Aussichtspunkten und ist recht schwer zu entdecken, weil er von der Färbung schon ein wenig wechseln kann, hell zu dunkel und er hat auch eine recht breite Farbpalette auf dem Körper als Musterung. Er war der erste Fisch, der ins AQ gezogen ist und hat sich an der Algenplage das Bäuchlein immer fett und rund gefressen. Das breite Maul und die Pinsel auf dem Kopf lassen ihn recht lustig ausschauen
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1 Bagger Grundel -
Amblygobius phalaena
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Beschreibung |
Der zweite Fisch, der in das AQ eingezogen ist. Auch eher unscheinbarer Fisch aber bei näherer Betrachtung auch eine recht breite Farbpalette auf dem Körper, die hell - dunkel wechseln kann. Das besondere an dieser Grundel ist, dass sie Sand "frisst" und er durch ihre Kiemen wieder rausgerieselt kommt - so frisst sie Algen und der Bodengrund bleibt/wird weiss. Ursprünglich sind 2 Grundeln eingezogen, aber eine ist wohl an irgendwas erstickt, mal sehen, ob bald wieder eine zweite einzieht. Ansonsten auch einfach zu halten und keine besonderen Ansprüche.
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1 Flammen-Zwergkaiser /Flammender Herzog -
Centropyge loriculus
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Ein wunderschöner Fisch, der im Moment leider noch alleine lebt, aber bald wohl einen Partner bekommt. Einfach zu halten, wird nicht besonders groß, ist aber allerhöchstens ein Paarfisch, alles andere gibt Hackfleisch ;) Vor allem, wenn das Becken nicht groß genug für 2 Reviere ist, nicht genügend Versteckmöglichkeiten vorhanden sind, zu einem Pärchen ein einzelner Fisch kommt etc. etc.
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2 Streifen-Zwergkaiser -
Centropyge bispinosa
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Hier gilt dasselbe wie für den Flammen-Zwergkaiser. Ein wunderschöner Fisch, dessen verschiedene Färbungen auf Fotos oft nicht wirklich wiedergegeben werden können. Wir hatten einen größeren und haben einen kleineren dann dazu gesetzt. Auch diese Art ist ein Paarfisch, für die meisten Zwergkaiser gilt, dass die großen Weibchen sind bzw. dazu werden und die kleinen Männchen sind bzw. dazu werden, ja nachdem, wie groß die Partner sind, zu denen sie gesetzt werden.
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2 Putzerfische -
Labroides dimidiatus
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Sehr nützliches Fischpärchen, die aber auch nerven können ;) Sie sorgen für die Parasitenbeseitigung der anderen Fische…allerdings sind diese nicht alle Putzerfische gewöhnt gewesen aus ihrer vorherigen Umgebung und im Moment sind auch fast nur kleinere Fische im Becken. Die Putzer sind also nicht voll ausgelastet und manch ein Fisch fühlt sich gelegentlich genervt von zuviel Putzwut ;) Aber mittlerweile haben sie sich einigermaßen dran gewöhnt. Wenn genügend gefüttert wird und genügend „Fisch“ zum Putzen vorhanden ist, sind diese Paarfische anspruchslose Gesellen.
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1 Nymphen-Zwergbarsch -
Pictichromis paccagnellae
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Unsere „Bonboniere“. Die Farben sind wahrhaft kräftig leuchtend und schwer zu fotografieren… Ein relativ scheuer Fisch, der die ersten Wochen nach der Einsetzung überhaupt nicht zu sehen war, mittlerweile aber doch öfters, vor allem, wenn es Futter gibt. Wie alle Barsche anspruchslos wenn genügend Versteckmöglichkeiten da sind.
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1 Seehase -
Dolabella_auricularia |
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Ja, der heißt wirklich so….gehört aber zur Familie der Schnecken. Hinterlässt also überall eine Schleimspur, frisst alles, was Alge heißt, sieht absolut urig aus. |
Turboschnecken -
Tectus_fenestratus
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Diese Herrschaften sollten in keinem AQ fehlen, fressen auch liebend gerne Algenwuchs von den Scheiben ab, bei denen kann man nix falsch machen.
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1 Höhlen-Zwergeinsiedler -
Paguritta_sp
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Unserer hat aber weiß gepunktete Scheren, ansonsten lebt er in einem kleinen Loch, wohl ehemals eine Röhrenwurmbehausung und fächert kräftig mit seinen Fühlern.
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Mehrere blau - schwarze Einsiedler -
Calcinus_elegans
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Einer davon ist schon recht groß und wenn die Herrschaften auf Korallen unterwegs sind, heißt es immer beten, das nix abbricht…Ansonsten frisst er hauptsächlich Algen und Reste des Fisch-Futters.
Ansonsten anspruchslose Herrschaften, nur gelegentlich sollte man leere Schneckenhäuser in verschiedenen Größen und Formen ins Becken geben, dann gehen die Krebse nicht so sehr an die Turbos, wenn sie Häuser suchen zum Umziehen.
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1 Rot-orange -
Ciliopagurus_strigatus
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Dieser Kerl bevorzugt eine ganz bestimmte Schneckenhausform…wenn er keine in dieser Form und passenden Größe findet, zieht er nicht um…Ansonsten auch Algen oder Fischfutter bevorzugt und ab und zu ein Schneckenhaus zum Umziehen.
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Und noch ein paar unscheinbarere kleinere Einsiedler-Krebschen.
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Spalt-Napfschnecken -
Scutus_unguis
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Die Herrschaften kommen heraus, sobald`s dunkel wird im Becken. Sieht sehr schön aus mit dem „flatternden Rand“, wenn sie kriecht. Aber verdammt schwer abzubekommen von Steinen oder glatten Untergründen bei Umsetzung, nur ganz vorsichtig und langsam ablösbar, sonst verletzt und tötet man die Schnecke.
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1 Blauer Seestern -
Linckia_laevigata
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Ein sehr friedfertiger Genosse, langsamer Fresser und bewegt sich auch so langsam. Becken sollte aber groß genug sein, damit er auch genügend Nahrung findet. |
2 Braune Schlangenseesterne -
Ophioderma_longicaudum
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Von diesen Sternen sieht man oft nur die Armspitzen aus dem Gestein herausschlängeln, vor allem bei Fütterung.
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Jede menge kleine Seesterne
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Riffdachseeigel - Echinometra mathaei |
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Alles nachtaktive Herrschaften, die sich tagsüber unter Steinen verstecken. Wenn sie genügend Nahrung finden, völlig anspruchslos.
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2 Grabende Seeigel -
Maretia_planulata
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Dieser benötigt auf jeden Fall einige Zentimeter Bodengrund, darin lebt er. Sobald er auf den Bodengrund gesetzt wird, gräbt er sich innerhalb kürzester Zeit ein und ward nicht mehr gesehen. Nur wenn man mit den Fingern durch den Sand fährt, kann man ihn wieder finden oder man sieht ein kleines Stückchen durch die Scheibe im Sand. Hält den Sand schön locker, ansonsten anspruchslos.
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1 Riesen-Muschel -
Tridacna_derasa
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Der Schale und den Faltungen der Öffnung nach zu Urteilen haben wir eine Tridacna derasa:
Die Schale ist sehr glatt ohne wirkliche Schuppen oder Rippen und die Faltung am Schalen Rand sind mind. 6. Sie hat ein wunderschönes blaues Muster, und bei ausreichender Plankton-Fütterung und Lichtversorgung sollte sie gut wachsen. Sie war am Anfang sehr empfindlich gegenüber den Fischen, sobald es Lichtveränderungen oder Strömungen gab wegen eines darüber schwimmenden Fisches etc hat sie ihren Mantel eingezogen und die Schalen zugeklappt. Mittlerweile hat sie sich einigermaßen daran gewöhnt und ist nicht mehr soviel geschlossen.
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Fortsetzung folgt |
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